Sonntag, 30. Juli 2017

Sonne vom 22.-30.7.2017

Seit meiner letzten Beobachtung hatte sich im Berichtszeitraum bei der Sonnenaktivität praktisch nicht getan. Aufgrund des schlechten Wetters der letzten Tage schaffte ich in den letzten 8 Tagen nur 5 Beobachtungen. Im Vergleich zum Juli 2016 gibt es also abermals ein dickes Minus an Beobachtungen, da ich dort satte 30 Tage schaffte.

Das Seeing in der letzten Woche war trotz der heftigen Wetterereignisse noch ganz gut, die Sonnenaktivität allerdings weiterhin gering. Die AR 12668 war ab Mittwoch als A1 zu, löste sich aber bald wieder auf. Ähnlich erging es der 12669, die am 29. deutlich als A1 zu sehen war und heute im Laufe des Tages wieder zerfallen ist. Heute Morgen konnten noch zwei GvA-Sonnenbeobachter an der Stelle zwei Gruppen sehen – eine A und eine B -, doch am Nachmittag waren sie jedoch nicht mehr zu erkennen. Ich hatte leider das Pech, dass zum fraglichen Zeitpunkt, an dem ich sonst auf dem Dachboden beobachten konnte, ein Gewitter samt heftigem Regen mir quasi die Sicht nahm. Als die Sonne dann endlich raus kam, war der Himmel nicht blau, sondern weiß und verschleimt. Der Syph hielt bis zum späten Nachmittag an und als ich nach mehreren erfolglosen Versuchen endlich beobachten konnte, waren die Gruppen verschwunden.

Im Hα-Licht ging die Aktivität auch stark zurück, es gab nur noch kleine Protuberanzen, kaum noch Filamente und auch die Flaregebiete wurden immer schwächer. Am heutigen Nachmittag waren nur noch 4 Mini-Protuben und 4 punktförmige Filamente, aber keine Flaregebiete mehr zu sehen. Die Sonne befindet sich derzeit wieder mal in einem Aktivitätsloch und man darf gespannt sein, wie lange dieses noch andauern wird.

Freitag, 21. Juli 2017

Sonne vom 17.-21.7.2017

Die Sonnenaktivität der letzten Tage verlief wie erwartet, denn nach dem die Aktiven Regionen 12665 und 12666 hinter dem Westrand verschwunden waren, waren am Ostrand keine neuen mehr herum rotiert. Unterschiedlich waren nur die Rahmenbedingungen bei der Beobachtung: mal stark bewölkt mit kleinen Wolkenlücken, mal sonnig. Das Seeing war an allen Tagen vergleichsweise gut, was vor allem der Beobachtung im Hα-Licht zugute kam.

Im Weißlicht gab es seit letzten Montag nämlich nichts zu sehen, die Sonne war fleckenfrei und in der gleichen Zeit ging auch die Aktivität im Hα-Licht spürbar zurück. Es wurden keine großen Flaregebiete mehr gesichtet. Die heutigen zwei waren nur schwach zu sehen: die eine punkt-, die andere flächenförmig. Bei den Protuberanzen sah es nicht besser aus. Anfangs noch von ordentlichem Durchmesser, waren sie zuletzt klein, mickrig und bei schlechtem Seeing fast gar nicht zu sehen. Und auch die Filamente nahmen sich vornehm zurück. Nur ab und zu war mal ein größeres Exemplar zu sehen. Kurzum: Die Sonne gab schon mal einen Ausblick auf das vor ihr liegende Minimum!

Montag, 17. Juli 2017

Sonne am 17.7.2017

Es war wieder so ein typischer Tag, der förmlich nach Murphys aller Art roch, doch es kam glücklicherweise völlig anders. Zunächst ging ich bei strahlendem Sonnenschein zur Arbeit, doch schon gegen Mittag zog sich der Himmel zu und als ich Feierabend hatte, zeigten sich schmale »Risse« in der Wolkendecke und ich erhielt eine kleine Chance zur Beobachtung.

Die AR 12665 stand genau am Westrand und war nur noch als H4 in einem Fackelfeld zu sehen. In einem weiteren Fackelfeld fand ich die AR 12666 wieder, die ich gestern nicht mehr sehen konnte. Sie war eine nur schwer zu erkennende A1. Ansonsten war die Sonnenoberfläche im Weißlicht fast »leer«. Spätetens morgen dürfte unser Tagesgestirn wieder fleckenfrei sein.

Im Hα-Licht war die Aktivität da schon deutlich höher. Am Rand zählte ich 11 mittelgroße Protuberanzen – die meisten leider am Westrand – und auch die 2 Flaregebiete befanden sich dort. Spätestens morgen werden sie dann wegrotiert sein. Auf der Oberfläche zählte ich noch 7 Flaregebiete. Die meiste Oberflächenaktivität verteilte sich übrigens über die Westhälfte der Sonne. Auch das ein Indiz, das nun wohl wieder eine Periode mit fleckenlosen Tagen bevorsteht. Wie lange sie diesmal andauernd, ist allerdings nicht vorhersehbar.

Sonntag, 16. Juli 2017

Sonne am 16.7.2017

»Abends wird der Faule fleißig« sagt der Volksmund und so kam es heute auch, zumindest im Bezug auf die Sonne. Während der Himmel den ganzen Tag über stark bewölkt war und es zeitweise echten Landregen gab, zeigte sich kurz vor 20 Uhr die Sonne – kurz bevor sie bei mir hinter Bäumen versinken würde. Und das wieder bei recht gutem Seeing

Im Weißlicht war die AR 12665 stark geschrumpft und das nicht nur wegen der perspektivischen Verkürzung am Westrand, hinter dem sie spätestens übermorgen verschwunden sein wird. Herausragendes Merkmal war nach wie vor die große Penumbra im p-Teil, doch dahinter gab es abermals keine Penumbra mehr. Ich habe sie daher als C4 klassifiziert. Von der AR 12666 allerdings nichts mehr zu finden und weitere Flecken gab es auf der Sonne nicht. Könnte sein, dass es bakd wieder fleckenfreie Tage gibt.

Das gute Seeing machte sich natürlich auch im Hα-Licht bemerkbar. Am Sonnenrand standen 8 Protuberanzen, die durchaus auffällig und keine kleinen »Spritzer« waren, während auf der Oberfläche 2 Flaregebiete und 9 Filamente zu sehen waren. Leider konnte ich niht sehr lange beobachten, denn noch während ich am Zählen war, wischten die ersten Äste der Bäume ins Gesichtsfeld und nur knapp eine Minute später war es mit der Beobachtung vorbei.

Der angekündigte geomagnetische Sturm traf heute um 6:01 UTC ein, die Sonnenwindgeschwindigkeit kletterte auf 430 km/s und das Erdmagnetfeld weist eine südliche Ausrichtung bei einem k-Index von 7 auf: Heute Nachte könnten also Polarlichter zu sehen sein, zumindest in niedrigen Höhen über dem Horizont.

Samstag, 15. Juli 2017

Sonne vom 13.-15.7.2017

Obwohl in den letzten drei Tagen kurzfristig nur eine neue Fleckengruppe zu sehen war, geriet in den beiden anderen aktiven Regionen einiges in Bewegung. Mir standen allerdings immer nur kleine Wolkenlücken zur Verfügung, in denen es bei trotzdem ganz gutem Seeing schwer war, systematisch zu beobachten.

Die AR 12665 wanderte auf der Südhalbkugel mit der Sonnenrotation Richtung Westrand. Die große Penumbra war bis gestern jeden Tag mit bloßem Auge und meiner Sofibrille sichtbar. Allerdings zeigten sich schon am Mittwoch im f-Teil erste Auflösungstendenzen und so bauten sich erst die Penumbren ab, dann wurden die Flecken weniger. Heute war sie nur noch eine C9 mit der großen und stabilen Penumbra im p-Teil. Nordwestlich von ihr auf der Nordhalbkugel war aus der AR 12666, die anfangs noch als B-Gruppe zu sehen war, binnen eines Tages eine D18, um schon gestern keine Penumbren mehr zu besitzen. Ihr Zerfall war nicht mehr aufzuhalten und heute war sie nur noch eine ganz schwach erkennbare B4. Gestern tauchte dann plötzlich in einem Fackelfeld am Westrand eine B2 auf, sie war heute aber nicht mehr zu sehen. Entweder hat sie sich schon wieder aufgelöst oder sie ist einfach hinter den Westrand gewandert.

Im Hα-Licht gab es dagegen kaum Veränderungen. Die Zahl der Protuberanzen schwankte zwischen 5 und 6, die der Filamente zwischen 6 und 8, nur die der Flaregebiete blieb gleich: 3 Stück. Aktivste Gebiete waren die Regionen 12665 und 12666. Am 14. gab es in der kleinen B-Gruppe am Westrand um 20:05 UTC ein C8.2-Flare. Die AR 12665 hatte bereits am selben Tag um 1:05 UTC einen M2.4-Flare produziert, der mit einem 44minütigen Tenflare verbunden war sowie einem Typ IV-Radiosturm um 2:02 UTC. Der Teilchenstrom stieg auf 130 solar flux units (sfu). Für morgen wird daher ein moderater G2-Sturm erwartet. Vielleicht gibt es dann auch wieder Polarlichter knapp über dem Nordhorizont zu sehen.

Mittwoch, 12. Juli 2017

Sonne am 12.7.2017

Wieder vergingen zwei Ausfalltage, bevor ich die Entwicklung einer großen Fleckengruppe weiterverfolgen konnte. Dabei war damit eigentlich nicht mehr zu rechnen, doch dann riss die dichte Bewölkung auf und Minuten später war der Himmel fast völlig wolkenfrei. Das Seeing war anfangs mies, verbesserte sich dann aber binnen Minuten auffällig und nahm vergleichsweise gute Werte an.

Im Weißlicht stand die AR 12665 westlich des Sonnenmeridians auf der Südhalbkugel - sie ist die erste dort über die Sonne wandernde Gruppe seit über einem Monat – und wies im p-Teil eine große ovale Penumbra auf, die ich sogar mit meiner Sofibrille deutlich sehen konnte. Der f-Teil dagegen war, wie schon bei meiner letzten Beobachtung, ziemlich zerfasert. Insgesamt wies die E-Gruppe 25 Flecken auf. Nordöstlich davon, ziemlich genau auf dem Meridian, stand eine B-Gruppe mit 8 Flecken, die bei der letzten Beobachtung nur schwach, heute aber sehr viel deutlicher zu sehen war. Überdies wies sie eine größere Länge als beim letzten Mal auf.

Im Hα-Licht zeigte die Sonne 7 Protuberanzen am Rand – die beiden größten am Ost-, eine weitere am Westrand – der Rest war eher kümmerlich. Auf der Oberfläche gab es 3 Flaregebiete und 8 durchschnittlich große Filamente. Leider konnte ich nicht so lange beobachten, wie erhofft. Daran war nicht das Wetter Schuld, sondern die Sonne erreichte meine lokale Baumgrenze und verschwand binnen Minuten dahinter ...

Sonntag, 9. Juli 2017

Sonne am 9.7.2017

Der Tag begann sehr sonnig uns so war es auch zu dem Zeitpunkt, als die Sonne hinter der Spitze des im Innenhof stehenden Baumes so langsam rauswanderte. Das Seeing war erstaunlich gut und Hauptaugenmerk war natürlich die AR 12665.

Im Weißlicht konnte ich die Gruppe bei sehr ruhiger Luft sehr detailreich sehen: eine leicht zerfaserte Penumbra im p-Teil, mindestens 2 Lichtbrücken und viele kleine Flecken auf der anderen Seite, dem f-Teil. Dazwischen zählte ich 25 Flecken, die sich auf 4 Penumbren verteilte. Erst sehr viel später, genauer kurz vor 14 Uhr, konnte ich bei dann wieder katastrophal schlechtem Seeing (Ruhe und Schärfe 4 nach der Kiepenheuer-Skala) nahe der Sonnenscheibenmitte verschwommen noch eine kleine B-Gruppe mit 5 Flecken erkennen.

Im Hα-Licht fielen auch heute die Protuberanzen am Ostrand sofort ins Auge. Ein dicker Büschel und eine schwer zu definierende Struktur waren die beiden größten Exemplare und letztere hat sich im Laufe des Vormittags – was ich »dank« meiner Bäume nicht selber verfolgen konnte – fast aufgelöst, sodass der Büschel am Mittag als größtes Teil übrig blieb. Der Rest der Protuberanzen war eher klein und unscheinbar. Beim Zählen kam ich aber auf 8 Stück. Auf der Oberfläche gab es außer dem einen Flaregebiet rund um die AR 12655 und 3 kleinen und kaum wahrnehmbaren Filamenten nicht viel zu sehen. Das dürfte sich bald ändern, wenn die Protuberanzen am Ostrand langsam mit der Sonnenrotation zur Sonnenscheibenmitte wandern.

Die AR 12665 zeigt in seiner unmittelbaren Nachbarschaft nicht nur ein helles Flaregebiet, dieses ist auch noch aktiv: neben zwei c-Flares gab es heute morgen um 3:09 UT einen M1.3-Flare. Man darf gespannt sein, wie es weitergeht.

Samstag, 8. Juli 2017

Sonne am 8.7.2017

Getreu dem Motto: »Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht« riss die Bewölkung erst auf, als ich eigentlich nicht mehr vom Dachboden aus beobachten konnte. Der Einfallswinkel des Sonnenlichts war zu steil, das Dachfenster zu klein und der Innenhof dank der Bäume sehr schattig. Da man sich dieser Tage aber ohnehin nicht unbedingt mit einem Teleskop zeigten sollte, nahm ich einen Hocker, stellte das Teleskop mit dem Tischstativ auf den Boden und kniete mich davor nieder in einer Art »Gebetshaltung«. Mein Rücken dankte es mir nicht … Zur Entschädigung gab es aber was zu sehen und auch das Seeing war ganz ordentlich.

Im Weißlicht wirkte die AR 12665 noch kompakter als gestern mit dicht beieinander stehenden großen Penumbren. Aufgrund ihrer geringen Ausdehnung klassifizierte ich sie als D-Gruppe mit 11 Flecken. Umgeben war sie von einem nicht mehr ganz so auffälligen Fackelfeld. Dahinter sah ich ein zweites, das aber bedeutend kleiner war.

Im Hα-Licht sah das Ganze schon wesentlich spannender aus: die AR 12665 wurde hier von einem hellen Flaregebiet begleitet und am Ostrand gab es zwei wirklich große Protuberanzen: eine steile Pyramide und ein diffus-fächerförmiges Teil, das beim GONG Hα-Monitor bis fast an den Rand reichte. Darüber hinaus fand ich weitere, sehr kleine Protuberanzen und kam auf 6 Exemplare. Die Oberfläche der Sonne war hier allerdings weitgehen erscheinungsfrei, denn neben dem einen Flaregebiet gab es nur 4 kleine Filamente, die so schwach waren, dass ich sie im PST kaum sehen konnte. Der Anblick der beiden Protuberanzen und des Flaregebiets und im Weißlicht der »fetten« Fleckengruppe war aber die Mühe wert.

Freitag, 7. Juli 2017

Sonne am 7.7.2017

Endlich mal ein freier Tag und ein sonniger Vormittag, an dem ich zunächst nicht beobachten konnte, weil ich unterwegs war. Erst am frühen Nachmittag, als die bis dahin angekündigten Gewitter ausblieben und die Sonne aus dem versyphten Himmel mal wieder zum Vorschein kam, konnte ich zum Teleskop greifen.

Im Weißlicht war die »neue« AR 12665 in voller »Größe« zu sehen: sehr kompakt und immer noch leicht perspektivisch zum Rand hin verkürzt. Sie war eine D11 und stand mitten im einzigen Fackelfeld, das heute zu finden war.

Im Hα-Licht war sie bereits gestern in ein helles Flaregebiet eingebettet, das bis heute kaum schwächer geworden ist, aber wider Erwarten doch keinen Flare produziert hat. Dennoch hat diese Aktive Region reichlich Potenzial dafür. Am (östlichen) Sonnenrand zeigten sich nur 2 kleine Protuberanzen, während neben dem Flaregebiet noch 9 Filamente zu sehen waren. Das imposanteste befand sich nahe des westlichen Sonnenrands und glich einer aufrecht stehenden Rampe und war selbst im PST als dreidimensionale Struktur deutlich zu sehen. Dennoch kann die Aktivität derzeit nur als gering bis moderat eingestuft werden.

Donnerstag, 6. Juli 2017

Sonne vom 2.-6.7.2017

Seit dem letzten Blogeintrag – in der Zwischenzeit hatte ich wegen Überstunden keine Zeit zum Bloggen – hat sich auf der Sonne nicht allzuviel getan. Das Seeing war bisweilen gut, zeitweise, wie heute, aber auch gruselig mit wallendem Rand und kaum klar definierbaren Details auf der Oberfläche.

Am 2. hatte ich die AR 12664 noch als J1 nahe dem westlichen Sonnenrand gesehen. Danach folgten zwei fleckenfreie Tage, bis am gestrigen Abend dicht am Ostrand mit der AR 12665 der p-Teil der neuen Gruppe erstmals zu sehen war. Heute Nachmittag zeigte sie sich schon als D6-Gruppe mit einer runden Penumbra im voranschreitenden und zerfaserten Flecken im nachfolgenden Teil.

Im Hα-Licht war die Aktivität zwischen dem 2. und dem 4. Juli relativ moderat. Es zeigten sich nur wenige Protuberanzen und Filamente. Bereits gestern Abend aber konnte im Umfeld der AR 12665 ganz nah am Rand ein helles Flaregebiet beobachten, das heute weiter um den Rand rotiert ist und prompt einen kleinen Flare ausgelöst, zu dem die Daten aber noch nicht veröffentlicht wurden. Außerdem war auf einigen SDO-Bildern im Hα eine größere Eruption zu sehen. Man darf also wieder mal auf die nächsten Tage gespannt sein, auch wenn es nur eine vergleichweise kleine Gruppe zu sehen gibt.

Samstag, 1. Juli 2017

Sonne am 1.7.2017

Nach drei Ausfalltagen zum Ende des letzten Monats – der Juni war für mich, was die Zahl der Beobachtungen anging, der schlechteste seit 2013 – sah es anfangs auch heute so aus, als ob mir keine Beobachtung gelingen würde. Erst in den Abendstunden kam von Norden her eine wolkenfreie Zone und ermöglichte mir bei mittelprächtigem Seeing einen Blick auf die Sonne.

Im Weißlicht war die Aktivität mehr als dürftig. Die einzig vorhandene Fleckengruppe AR 12664 hatte in den letzen Tagen, als ich nicht beobachten konnte, fast alle Flecken verloren und war heute nur noch eine nah am Westrand stehende J1. Der »Rest« der Sonne war fleckenfrei, nur am Rand waren, wie beispielsweise im Umfeld der AR 12664, einige Fackelfelder zu sehen.

Ein wenig mehr Aktivität bot das PST mit seiner Möglichkeit zur Beobachtung der Hα-Sonne. Das Bild war allerdings trotz des klaren Himmels relativ dunkel, was zeigte, dass der Himmel dann doch nicht so klar war, wie ich es erhofft hatte. Dafür war der Kontrast und der Detailreichtum im Okular enorm. Viel zu sehen gab es allerdings nicht. Am Rand tummelten sich 7 kleine »Protuberänzchen«, während auf der Oberfläche 4 schwach leuchtende Flaregebiete und 6 durchaus respektabel großflächigere zu sehen waren. Wie auch immer: Endlich mal wieder eine Sonnenbeobachtung!