Dienstag, 19. September 2017

Sonne am 19.9.2017

Viele Überstunden und andauernde Wettermurphs – es war meist nur bis zum Mittag klar, danach zog es regelmäßig zu – waren der Grund für weitere drei Ausfalltage. Heute sah es wieder ganz genauso aus, doch dann zeigte sich gegen 17:30 Uhr die erste Wolkenlücke. Das Seeing in der Lücke war erstaunlich gut, weswegen es sowohl im Weiß-, als auch im Hα-Licht sehr kontrastreiche Bilder zu sehen gab. Allerdings machte sich das nahende Solstitium bemerkbar: die Herbst-Tag- und Nachtgleiche am 22.09. um 22:02 MESZ. Die Sonne stand schon teilweise wieder hinter einem der nervenden Hochhäuser und verschwindet schon mehr als eine halbe Stunde vor dem eigentlichen Sonnenuntergang hinter horizontnahen Bäumen. Es beginnt nun wieder die fast 7-monatige Phase, in der Botanik und Gebäude regelmäßig Beobachtungen von meinem üblichen Standort unmöglich machen.

Im Weißlicht gab es heute nicht sehr viel zu sehen. Die AR 12680 war die einzige sichtbare Fleckengruppe und eine J1. Am Ost- und am Westrand entdeckte ich noch je ein kleines Fackelgebiet, das war es dann aber auch schon.

Im Hα-Licht war die Aktivität ebenfalls sehr schwach. Am Rand konnte ich nur 5 Mini-Protuberanzen beobachten, die den Namen eigentlich noch nicht einmal verdienen. Die Oberfläche zeigte 3 winzige Flaregebiete und 4 kleine Filamente. Die Sonne legt offenbar wieder ein kleines Aktivitätspäuschen ein.

Freitag, 15. September 2017

Sonne am 15.9.2017

Regen, Sturm und Wind sowie sehr viele Überstunden – ich hatte meine Regelwochenarbeitszeit bereits am Donnerstag überschritten – verhinderten in den letzten drei Tagen erfolgreich eine Sonnenbeobachtung. Nach drei Ausfalltagen am Stück konnte ich erst heute wieder beobachten. Zunächst sah es zwar nicht danach aus, doch dann kam eine große Wolkenlücke, von der ich wieder nur einen schmalen Teil am Rand mitbekam. Aufgrund des trägen Durchzugs weiterer Wolken musste ich die Beobachtung mehrfach unterbrechen und nach einer Zwangspause von gut 30 Minuten kam denn auch das PST zum Einsatz. Das Seeing war allerdings erstaunlich gut.

So verpasste ich im Weißlicht die weitere Entwicklung nach dem Verschwinden der AR 12674 und konnte heute nur noch die AR 12680 als J2 beobachten. Weitere Sonnenflecken waren nicht und nur zwei kleine Fackelgebiete schwer auszumachen. Durch die Lappen ging mir auch das fotografische Polarlicht in der Nacht vom 14. auf den 15.9.2017, weil es just da bewölkt war.

Im Hα-Licht war die Aktivität – vor ein paar Tagen noch deutlich ansteigend – nun fast völlig zusammengebrochen. Am Rand zählte ich zwar noch 12 Protuberanzen, doch nur 4 davon waren etwas auffälliger, der Rest lugte nur knapp über den Rand hinaus und wäre bei schlechterem Seeing wohl nicht zu sehen gewesen. Die Oberfläche war nahezu »leer«: nur ein Flaregebiet in der Region 12680 und 5 kleine Filamente – immerhin war ein kleiner Rundbogen dabei – waren zu finden. Die Sonne hat ihre Aktivität wieder heruntergefahren. Wie lange dieser Zustand dieses Mal andauert, wird man abwarten müssen.




Montag, 11. September 2017

Sonne am 11.9.2017

Der erste Arbeitstag nach dem Urlaub brachte mir über 2 Überstunden und fast einen Ausfalltag ein. Zum Glück konnte ich gerade noch eine Wolkenlücke nach einem heftigen Regenschauer nutzen. Das Seeing war allerdings entsprechend schlecht: der Rand war gezackt und auch die Oberfläche war nicht freu von blubbereigem Aussehen. Das machte die Beobachtung schwierig.

Im Weißlicht konnte ich vom hintersten Teil der AR 12674 – oder der AR 12679, je nachdem, ob man die Gruppe geteilt hat, oder nicht – gerade noch etwas Penumbra erkennen, weswegen ich sie als J2 einstufte. Die AR 12678 hatte sich überraschend aufgelöst und auf der Ostseite befand sich die AR 12680 als J1. Es waren demnach nur noch 2 Gruppen vorhanden.

Mein PST zeigte im Hα-Licht weiterhin eine höhere Aktivität als im Weißlicht, die aber aufgrund der schlechten Beobachtungsbedingungen nur unter größten Schwierigkeiten auszumachen waren. Am Sonnenrand standen 9 Protuberanzen, die interessantesten im Nordosten. Die Oberfläche zeigte noch 4 Flaregebiete und 5 unscheinbare Filamente. Die Aktivität scheint nun wieder abzunehmen. Die AR 12673 ist auch »hinter« der erdzugewandten Seite noch hoch aktiv: nach dem X1.3-Flare am 7. folgte am 10. um 16:06 UT ein X8.2-Flare samt lang anhaltenem koronalen Massenauswurf und Type II Radiostrum, dessen Teilchen auf bis zu 928 km/s beschleunigt wurden. Sie waren allerdings nicht erdwärts gerichtet. Momentan sieht es so aus, als ob nun ein paar ruhigere »Sonnentage« bevorstehen. Aber bei der Sonne kann man das ja nie mit letzter Gewissheit vorhersagen, auch nicht mit den neuesten Methoden deSonnenforscher.

Sonntag, 10. September 2017

Sonne am 10.9.2017

Die Wettervorhersage war für den Vormittag gar nicht mal so schlecht, dennoch begann der Morgen mit einem Mega-Murph: fast der gesamte Himmel war wolkenfrei, nur ein kleiner, hart begrenzter, Streifen aus dünnen Wolken stand in Richtung Osten. Natürlich genau dort, wo die Sonne stand!!! Das machte die Beobachtung sehr schwer und im Hα-Licht war zunächst kaum etwas zu sehen. Entsprechend schlecht war anfangs das Seeing.

Im Weißlicht geht die Aktivität nun mit dem Verschwinden der AR 12673 deutlich zurück. Auf Satellitenaufnahmen konnte man zwar noch Reste des östlichsten Teils dieser AR sehen, doch bei miesem Seeing und ständig durchziehenden Wolken war das nicht mehr möglich. Die AR 12674, verwirrenderweise heute sowohl von der NOAA als auch der Kanzelhöhe wieder als eine Gruppe gesehen - ich habe sie als H2 und J2 klassifiziert – stand genau am Westrand. Die AR 12678 als B5 hatte den Sonnenmeridian in Richtung Westen passiert und am Ostrand war eine kleine J1 herumgekommen, die inzwischen die NOAA-Nummer 12680 erhalten hat.

Ganz im Gegensatz dazu die Aktivität im Hα-Licht, was selbst unter den mir zur Verfügung stehenden schlechten Beobachtungsbedingungen deutlich erkennbar wurde. Ich konnte das Geschehen verfolgen, bis der Winkel durch das Dachlukenfenster zu steil wurde und ich nicht mehr an die Sonne herankam. Der Sonnenrand schien von Protuberanzen gesprenkelt zu sein. 10 Stück waren zu sehen: drei voluminöse am Ost-, eine am Westrand. Darunter große Bögen, schwebende Wolken und im Südosten eine stehende Protuberanz, die sogar über das Gesichtsfeld beim GONG-H-Alpha-Monitor hinaus ging. Dafür war die Aktivität auf der Oberfläche moderater: neben 4 hellen Flaregebieten gab es hier nur 5 unscheinbare Filamente. Der gesamte Osten war weiter erscheinungsfrei. Der Gesamteindruck jedoch erinnerte eher an das Maximum als an das Minimum. Bekanntermaßen kann es aber auch gut zwei Jahre vor dem Minimum plötzliche Aktivitätsausbrüche geben, wie es nach dem Minimum zu Aktivitätseinbrüchen kommen kann. 

Samstag, 9. September 2017

Sonne am 9.9.2017

Nach einem Ausfalltag aufgrund von Starkregen und Sturm inkl. verpasstem Polarlicht sah es heute zunächst nicht sehr viel besser aus. Kurz nach Beginn meiner Führung auf der Bergedorfer Sternwarte zeigte sich das erste mal die Sonne. Sie zeigte sich auch auf der Rückfahrt und auf dem Weg von der Garage zur Wohnung. Doch kaum wollte ich nach dem Fernrohr greifen, schloss sich die Wolkenlücke wieder. Die nächste konnte ich – wie sollte es auch anders sein – nicht nutzen, weil jetzt wieder Bäume und Häuser den Blick auf unser Tagesgestirn versperren. Die Lücke, die ich dann nutzen konnte, war logischerweise die kleinste der letzten Stunden und mittendrin schob sich eine Wolke rein und beendete die Beobachtung vorzeitig. Erst eine Stunde später konnte ich bei schon tief stehender Sonne meine Beobachtung im Hα-Licht beenden. Natürlich bei schlechtem Seeing mit zackigem Rand und leicht blubbernder Oberfläche.

Im Weißlicht hatte sich einiges verändert. Die AR 12674, bislang eine lange F-Gruppe, war in zwei Teile zerfallen und sowohl die NOAA als auch das Sonnenobservatorium auf der österreichischen Kanzelhöhe sahen sie als zwei Gruppen an, die ich als H2 und H3 klassifizierte. Die neue Gruppe hatte die Bezeichnung 12679 erhalten. Die AR 12678 war eine B3 und die 12677 nicht mehr zu sehen. Die gesamt Aktivität hatte sich mit der Rotation der Sonne auf die Westhälfte verlagert, der Osten war fleckenfrei.

Ein ähnliches Bild zeichnete sich auch im Hα-Licht ab. Am Rand erkannte ich mit Müh und Not – die tiefstehende Sonne machte es mir nicht leicht – 7 Protuberanz, von denen nur eine im Südwesten etwas größer ausfiel. Auf der Oberfläche war der Osten erscheinungsfrei, während die gezählten 5 Flaregebiete und 7 Filamente alle auf der Westseite standen. Die hohe Aktivität aus der AR 12673 hatte auch mit Annäherung an den Westrand nicht signifikant abgenommen. Am 7. konnte zwischen 14:36 und 14:55 UT ein dritter X-Flare registriert werden, genauer gesagt ein X1.3. Bis heute folgten dem vor allem noch einige M-Flares. Die Aktivität in den kommenden Tagen wird nun wieder spürbar abnehmen. Man darf gespannt sein, wie es nun weitergeht, ob es nach dem Verschwinden der aktuellen Gruppen wieder fleckenfreie Tage gibt, oder ob sich der Anstieg weiter fortsetzt.

Donnerstag, 7. September 2017

Sonne am 7.9.2017

Lange Zeit sah es nicht danach aus, dass ich heute noch zu einer Sonnenbeobachtung kommen würde. Erst jagte ein Regenschauer den nächsten, dann klarte es auf, doch die wenigen Wolkenlücken gingen stets haarscharf an der Sonne vorbei. Erst am späten Nachmittag kamen dann passende Lücken an, die mir dann doch noch – übrigens wieder bei bestem Seeing – einen Blick auf die Sonne erlaubten.

Die beiden großen Aktivitätszentren hatten sich seit gestern deutlich verändert und waren mit der Sonnenrotation weiter nach Westen gewandert. Die AR 12674 hatte weitere Flecken zwischen den Polen verloren, dafür haben sich hinter dem f-Teil neue gebildet. Aufgrund ihrer Länge gehörte sie weiter der Klasse F an, worauf auch die Struktur des lokalen Magnetfeldes hindeutet (wie dem aktuellen Magnetogramm zu entnehmen ist). Sie enthielt nach meiner Zählung nur noch 20 Einzelflecken. Die stärksten Veränderungen waren hingegen in der AR 12673 zu verzeichnen, die spätestens seit heute der Klasse E angehört und ebenfalls 20 Flecken aufwies, die jedoch auf einer wesentlich kleineren Fläche versammelt waren. Was beim Blick im Fernrohr auffällt, ist die perspektivische Verkürzung, wie sie üblich ist bei randnahen Aktivitätsgebieten. Sie hatte neue Penumbren und Umbren ausgebildet und war nach wie vor sehr wirr strukturiert. Daneben gab es noch drei weitere Gruppen: die AR 12677 auf der Osthälfte, die heute eine C7 war, während die unweit davon stehende AR 12678 eine C8 war. Auf gleicher Breite mit der AR 12673 stand nah am Sonnenmeridian noch eine kleine A1, die sich hier neu gebildet hatte.

Im Hα-Licht hatte sich die meiste Aktivität ebenfalls nach Westen verschoben. Am Sonnenrand gab es 8 kleine Protuberanzen, jeweils 4 am Ost- und 4 am Westrand. Die Oberfläche zeigte 5 helle Flaregebiete, darunter – wie in den letzten Tagen oft zu beobachten – das komplexe Gewirr in der AR 12673. Nach meinem gestrigen Blogeintrag ging die Aktivität in der Gruppe noch weiter, wie man der nachfolgenden Auflistung entnehmen kann:

6.9.2017, 15:51 UT: M2.5
6.9.2017, 19:21 UT: M1.4
6.9.2017, 23:33 UT: M1.2

Diese vermögen jedoch das Erdmagnetfeld nicht mehr zu stören, da die Gruppen dafür zu weit westlich stehen. Dem gestrigen X9.3-Flare war ein asymmetrischer koronaler Massenauswurf (CME) gefolgt, der das Erdmagnetfeld allerdings nur streifen wird. Die Hoffnungen auf ein »Mega-Polarlicht« haben dadurch zwar einen leichten Dämpfer bekommen, doch es sind noch einige »Strahlungspakete« unterwegs, die in den kommenden Nächten durchaus Polarlichter auslösen könnten.

Interessant waren übrigens auch die 10 Filamente, von denen besonders eines interessant war, das halbbogenförmig und verdreht aus der AR 12673 austrat. Weitere waren regellos verteilt und einige sogar etwas größer. Im Vergleich mit der Aktivität der letzten Tage ist allerdings festzuhalten, dass diese sich, abgesehen von den Flaregebieten rund um die Aktiven Regionen 12677 und 12678, weitgehend auf die Westhälfte der Sonne verlagert hat. Daher ist davon auszugehen, dass nach dem Verschwinden der großen Gruppen am Westrand die Gesamtaktivität wieder absinken wird. Aber bis dahin haben wir noch ein paar Tage. 

Mittwoch, 6. September 2017

Die Sonne vom 1.-6.9.2017

Im September hat die Aktivität der Sonne überraschend zugelegt. Der bereits Ende August begonnene Anstieg hat sich im September nicht nur fortgesetzt, sondern auch intensiviert. Bis auf den heutigen Tag hatte ich zudem Glück mit dem Wetter, nur heute mischte sich wieder Murphy, der alte Hund, ein. Den ganzen Vormittag über, wo ich heute nicht beobachten konnte, war der Himmel nur leicht bewölkt. Das endete aber sobald ich wieder zu Hause war. Dann aber gab es doch noch für ungefähr für eine halbe Stunde mehrere Wolkenlücken, die ich nutzen konnte.

Im Weißlicht entwickelten sich gleich mehrere Gruppen, bisweilen in einem lange nicht mehr gekannten Tempo und ab dem 4. waren sie mit einer Sonnenfinsternisbrille auch mit bloßem Auge zu sehen. Am 1. September gab es mit der AR 12674 eine E-Gruppe mit zwei großen Penumbren und nur wenigen Einzelflecken dazwischen. Die AR 12672 verschwand am Westrand, die AR 12675 war eine B2 und die AR 12673 eine mehr oder weniger unauffällige J1-Gruppe. Einen Tag später hatte sich zwischen dem p- und dem f-Teil der AR 12674 erstmals Penumbren gebildet. Diese wurden am 3. immer mehr und aus der an sich harmlos aussehenden AR 12673 wurde mit einem Ma eine D-Gruppe mit wahrhaft wirrem Aussehen. Bisweilen ähnelte sie einer face-on-Spralgalaxie. Daneben entstanden mit der AR 12675 und der 12676 zwei weitere kleine Gruppen im Westteil der Sonne. Am 4. dann kam noch die AR 12677 am Ostrand als A1 hinzu. Die 12674 wurde immer länger, war aber eindeutig eine F-Gruppe. Die AR 12673 hingegen zeigte ein immer skurrileres Aussehen mit einer stetig wachsenden Umbra. Von diesem Tag an war auch sie mit bloßem Auge zusehen, sodass ich an diesem Tag sogar drei Flecken mit meiner Sonnenfinsternisbrille mit bloßem Auge sehen konnte. Am 5. zeigte sich südöstlich der AR 12677 eine A1, während die 12675 und 12676 nur mit der Rotation Richtung Westen wanderten. Die AR 12674 wurde länger, verlor nun aber ihre Penumbren zwischen den beiden Polen. Die 12673 hingegen zeigte eine immer größer werdende Umbra. Heute waren die AR 12675 und die 12676 um den Westrand wegrotiert. Die gestern noch als A1 zu sehende Gruppe im Osten hatte die NOAA-Nummer 12678 erhalten und war zu einer B2 geworden. Die AR 12674 schien sich überdehnt zu haben, denn nahe des f-Teils fehlten schon einige Flecken, nur die die AR 12673 hatte sich abermals deutlich verändert und nordwestlich hatte sich ein Teil abgespalten.

Im Hα-Licht zeigte sich eine schon beinahe dramatische Entwicklung. Bis zum 4. September gab es nur eine gewisse Anzahl niedriger Penumbren und einige mehr oder weniger auffällige Filamente. Die AR 12674 blieb bis auf einige c-Flares inaktiv. Die AR 12673 jedoch war sehr kompakt, kompliziert strukturiert und bot damit hervorragende Voraussetzungen für das, was danach kommen sollte. Binnen eines Tages entstanden hier 5 M-Flares:

4.9.2017, 22:14 UT: M2.1
5.9.2017, 04:53 UT: M3.2
5.9.2017, 06:40 UT: M3.8
5.9.2017: 15:30 UT: M1.5
5.9.2017: 17:43 UT: M2.3

Der Doppelhammer aber folgte heute in Form zweier X-Flares. Der erste, ein ein X2.2 ging um 9:10 UT hoch, um 12:02 UT folgte dem sogar ein X9.3, der kräftigste Ausbruch seit Mai 2005, vor etwas mehr als 12 Jahren(!). In der Folge werden in den kommenden Nächten verstärkt Polarlichter erwartet, die auch im norddeutschen Raum zu sehen sein sollten. Besonders für Freitagabend wird mit dem Eintreffen eines größeren geomagnetischen Sturms und einem stärkeren Polarlicht gerechnet. Am 5. September ist bereits gegen 19 Uhr ein geomagnetischer Sturm der Klasse G3 eingetroffen. Man darf auf die kommenden Tage und Nächte gespannt sein. Über den aktuellen Stand der Entwicklung kann man sich am besten unter http://www.meteoros.de und http://www.polarlicht-vorhersage.de informieren.